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Nach dem Ausbruch der Geflügelpest auf einem ungarischen Gänsemastbetrieb melden die örtlichen Behörden einen weiteren Verdachtsfall. Auf einem Betrieb in der Nähe des ersten Infektionsherdes in der Region Csongrád seien am Wochenende mehrere verendete Gänse gefunden worden. Nachdem Untersuchungen auf eine bakterielle Infektion als Todesursache ein negatives Ergebnis lieferten, sollen Gewebeproben nun auf Vogelgrippe untersucht werden. Die zuständigen Behörden ordneten die Einrichtung einer Sperrzone rund um den betroffenen Betrieb an. Außerdem wurde umgehend die Tötung des gesamten Bestandes von etwa 9.400 Gänsen eingeleitet, berichtet das US-amerikanische Zentrum für Infektionskrankheiten (CIDRAP). Unterdessen meldet das CIDRAP weitere Ausbrüche von Geflügelpest in Russland. Auf drei Betrieben in der Region Krasnodar im Südwesten des Landes sei das Virus H5N1 nachgewiesen worden. (Wo)
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