Weitere Hürden für die Maisintervention


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Wer in diesem Jahr den Interventionsstellen Mais anbieten möchte, soll eine Kaution in Höhe von 20 €/t hinterlegen. Dies sieht ein Entwurf der EU-Kommission vor, der zurzeit im Verwaltungsausschuss Getreide in Brüssel diskutiert wird. Ungarn und andere EU-Mitgliedstaaten lehnen eine Kaution ab. Die Kommission argumentiert mit spekulativen Maisangeboten an die Intervention, die verhindert werden sollen. Beobachter vermuten, dass die Kommission die Maisintervention so unattraktiv wie möglich gestalten möchte. Die EU-Mitgliedstaaten hatten im Ministerrat im Juni die Maisintervention in zwei Jahren auf Null gesetzt. In diesem Jahr wird die Menge auf 1,5 Mio. t begrenzt, im kommenden auf 750.000 t. Die Kommission hatte eine sofortige Abschaffung der Maisintervention vorgeschlagen.(Mö)
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