Die Tonkens AG gibt für das 1. Halbjahr 2013/14 einen Umsatz von 9,11 Mio. € bekannt. Das war ein Zuwachs um 1,4 Prozent. Hier profitierte Tonkens von höheren Marktpreisen, insbesondere für Milch, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) belief sich auf 2,24 Mio. €. Das war ein Rückgang um 28 Prozent. Nach Steuern verblieb ein Halbjahresüberschuss von 1,65 Mio. €. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 2,14 Mio. € gewesen.

Ergebnisbelastend wirkten sich vor allem Kostenverschiebungen aus. So wurden einige Düngegaben, die sonst im Frühjahr stattfinden, bereits im Herbst durchgeführt. Der Personalaufwand nahm aufgrund eines  leichten Mitarbeiteranstiegs und allgemeiner Lohnerhöhungen zu.

Bei Kartoffeln und Zwiebeln führten schlechte Witterungsbedingungen während der Wachstumsphase und Erntezeit 2013 zu deutlich geringeren Ernteerträgen als im Vorjahr, heißt es aus dem Unternehmen. Die gestiegenen Preise konnten entgegen früherer Annahmen die Mindererträge bislang noch nicht kompensieren, so Tonkens.

Zum anderen seien die höhere Erntemenge an Zuckerrüben noch vor dem 31. Dezember 2013 und damit früher als im Vorjahr an die Zuckerfabriken geliefert worden und somit zum Bilanzstichtag nicht mehr in den Lagerbeständen enthalten gewesen.

Geplant ist bei dem Unternehmen eine neue Kartoffelschälanlage mit einer Kapazität von bis zu 30 t täglich. Eine neue Zwiebelschälanlage mit einer Kapazität von bis zu 2 t pro Stunde ist bereits seit Februar in Betrieb. Für 2,5 Mio. € wird der Bau einer zweiten Biogasanlage am Standort Osterfeld vorangetrieben. Um noch die aktuellen Einspeisevergütungen zu sichern, muss sie bis Juli 2014 in Betrieb genommen werden.

Für das Wirtschaftsjahr 2015/16 ist der Ausbaus der Stallungen für Milchkühe in Stemmern geplant. Der Bestand soll von 880 auf rund 1.300 Tiere ausgebaut werden. (hed)
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