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Wegen des Ansteckungsverdachts auf Schweinepest müssen zwei Bestände in Sachsen Anhalt und in Schleswig-Holstein vorbeugend gekeult werden, wie die zuständigen Landwirtschaftsministerien in Magdeburg und Kiel mitteilen. Beide Betriebe haben Ferkel aus einem Sauenbestand im niedersächsischen Soltau-Fallingbostel bezogen, in dem am Freitag vergangener Woche die Klassische Schweinepest festgestellt wurde.

Auf dem sachsen-anhaltinischen Betrieb in Wartenberg, Landkreis Stendal, stehen insgesamt 387 Schweine. In dem schleswig-holsteinischen Bestand im Landkreis Schleswig-Flensburg sind es rund 950 Tiere. Das Kieler Ministerium weist darauf hin, Schweine möglichst nicht über große Entfernungen zu verbringen. Neben den in der Öffentlichkeit diskutierten Tierschutzaspekten sei die Ausbreitung von Krankheiten über Tiertransporte ein ernst zu nehmendes Problem. (KK)
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