Weitere Richtlinien zur Entwicklung des ländlichen Raums notifiziert

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Die Europäische Kommission in Brüssel hat weitere Programmplanungen für die Entwicklung des ländlichen Raums genehmigt, teilt das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, mit. Damit sei die Voraussetzung für das Inkrafttreten wesentlicher Richtlinien geschaffen worden. Dies betrifft etwa die Richtlinie zur Förderung der Einführung und Beibehaltung ökologischer Anbauverfahren in der landwirtschaftlichen Produktion (Extensivierungsrichtlinie 2000) sowie die Ausgleichszulage für von der Natur benachteiligte Gebiete. Dies trifft auch für landwirtschaftlich relevante Maßnahmen zu, die durch das Umweltministerium gefördert werden, wie zum Beispiel

- die Förderung der naturschutzgerechten Grünlandnutzung,
- die Förderung der extensiven Ackernutzung im Bereich großer Rastplatzzentren wandernder Großvogelarten und
- die Förderung von Feldheckenrandstreifen.

Alle Richtlinien treten voraussichtlich im November mit ihrer Veröffentlichung in Kraft, so das Ministerium weiter. Für die Förderung dieser Maßnahmen sind insgesamt 578 Mio. DM für den Zeitraum von 2000 bis 2006 veranschlagt. Die EU beteiligt sich an dieser Fördersumme mit 305 Mio. DM. (ED)
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