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Den dritten BSE-Fall in Sachsen-Anhalt hat heute die Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere in Tübingen bestätigt, wie das Magdeburger Landwirtschaftsministerium mitteilt. Es handele sich um eine 1995 geborene Kuh von einem Betrieb im Regierungsbezirk Magdeburg. Der Tierhalter hatte auffällige Symptome bei dem Rind festgestellt und den Amtstierarzt informiert. Daraufhin wurde die Tötung angeordnet und das Rind untersucht. Der Bestand von insgesamt 172 Tieren wurde am 18. Mai gesperrt. Die zuständigen Behörden in Sachsen-Anhalt werden sich im Vorgriff auf die BSE-Tötungsverordnung verhalten, die derzeit im Bundesrat beraten wird. Demnach müssen 85 Tiere aus der Herde nicht getötet werden, da sie nach dem 1. Dezember 2000, dem Beginn des Tiermehlverfütterungsverbotes geboren wurden und weniger als 20 Monate im Bestand waren. (ED)
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