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Die Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere in Tübingen hat heute den zehnten BSE-Fall in Schleswig-Holstein bestätigt, wie das Landwirtschaftsministerium, Kiel, mitteilt. Das im Januar 1996 in Schleswig-Holstein geborene Tier sei 1998 in den derzeitigen Bestand gekommen Das Tier wurde am 15. Juli geschlachtet. Der dabei angewendete BSE-Schnelltest habe einen BSE-Verdacht angezeigt. Wie in der neuen BSE-Vorsorgeverordnung festgelegt, würden die Kohortentiere ermittelt und gekeult.

Seit Anfang des Jahres wurden in Schleswig-Holstein über 114.000 BSE-Tests an Schlachttieren durchgeführt. Dabei wurde bislang ein BSE-Fall in Schleswig-Holstein bestätigt. Einen Überblick über die BSE-Situation in Deutschland bietet Ihnen AgroOnline unter der Rubrik Extra: BSE. (ED)
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