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Die Bundesanstalt für Viruserkrankungen der Tiere in Tübingen hat gestern den zwölften BSE-Fall in Schleswig-Holstein bestätigt, wie das Kieler Landwirtschaftsministerium mitteilte. Bei dem Tier handelt es sich um eine rotbunte Milchkuh, die am 29. August 1990 geboren wurde. Der BSE-Schnelltest im Rahmen der Schlachtung am 8. November 2001 hatte einen BSE-Verdacht ergeben. Der Milcherzeugerbetrieb mit einem Bestand von 572 Tieren wurde gesperrt. Auf Grund des relativ hohen Alters der betroffenen Kuh sei keine Geburtskohorte mehr vorhanden. Daher musste dem Ministerium zufolge lediglich ein Nachkomme getötet werden, der im selben Bestand gehalten wurde. Einen Überblick über die BSE-Situation in Deutschland bietet AgroOnline unter der Rubrik Tierproduktion im "Extra: BSE". (ED)
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