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In England gibt es einen zweiten Fall von Maul- und Klauenseuche (MKS). Rinder eines Betriebes innerhalb der bestehenden Überwachungszonen zeigten klinische Symptome einer Erkrankung, bestätigte das britische Landwirtschaftsministerium (Defra) in der Nacht zum Dienstag. Die Chef-Veterinärin des Defra, Debby Reynolds, ordnete daraufhin die Tötung des Bestandes an.

Unterdessen erntet die britische Regierung heftige Kritik für ihre Entscheidung, die bislang getöteten Tiere mehr als 120 km zu Verbrennungsanlagen zu transportieren, anstelle sie vor Ort zu verbrennen. Landwirte bezeichneten dieses Vorgehen als "absolute Dummheit", berichtet die Zeitung The Daily Telegraph. Die Erzeuger warfen der Regierung um Premierminister Gordon Brown vor, der Abtransport der Tiere diene lediglich dazu, dass keine Bilder von brennenden Scheiterhaufen aus Rinderkörpern in der Öffentlichkeit zu einer negativen Stimmung gegen die Regierung führen. (Wo)

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