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Die Erzeugerpreise für Milch werden weiter unter Druck geraten. Diese Ansicht vertraten verschiedene Teilnehmer am Perspektivforum des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Berlin in Rostock in dieser Woche, berichtet der DBV. So habe der Abteilungsleiter Milch der EU-Kommission, Hermann Versteijlen, darauf hingewiesen, dass in den bevorstehenden Verhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO), eine weitere Öffnung der Märkte beschlossen würde. Gleichzeitig werde ein Abbau bestehender Exporterstattungen stattfinden. Auch Albert Große Frie von der Humana Milch Union, Vorstandssprecher der zweitgrößten deutschen Molkerei habe deutlich gemacht, dass eine über die Quote hinausgehende Milcherzeugung die Verwertungsmöglichkeiten der Molkereien beeinträchtige. Dies würde letztlich auf den Milchpreis drücken. (ED)
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