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Ab dem 1. September soll in Deutschland Rindfleisch mit Geburts-, Mast-, Schlacht- und Zerlegungsort des Tieres gekennzeichnet werden. Dafür hat heute das Bundeskabinett grünes Licht gegeben, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium mit. Zustimmen muss noch der Bundesrat, der sich vermutlich am 9. Juni mit dem Rindfleischetikettierungsgesetz befassen wird. EU-weit ist nach einem Beschluss der EU-Agrarminister ab September zunächst nur die Angabe vorgeschrieben, in welchem Staat das Rind geschlachtet und zerlegt worden ist. Geburt und Mast sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt obligatorisch deklariert werden. Damit geht Deutschland über die EU-Vorgaben hinaus. (ED)
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