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Die Finanzierung der Centralen Marketing-Gesellschaft (CMA) und Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) bleibt auch zu Wochenbeginn unsicher. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) will sich noch nicht festlegen, ob und wie weit es einspringt. Am späten Nachmittag gab es in Bonn dazu Gespräche zwischen dem BMELV und den Geschäftsführungen von ZMP und CMA. Mit konkreten Ergebnissen rechnen die Beteiligten heute jedoch nicht mehr. Das werde sich über die Woche hinziehen, heißt es sowohl im BMELV wie auch bei der ZMP. Am vergangenen Freitag hatten die Belegschaften von ZMP und CMA eine Garantieerklärung von Bundesagrarministerin Ilse Aigner gefordert. Sie soll sicherstellen, dass die Abwicklung der Gesellschaften für die Mitarbeiter sozial verträglich erfolgt und wäre Voraussetzung für eine "stille Liquidation". Ansonsten droht die Insolvenz. Laut Insolvenzrecht muss diese bis spätestens kommenden Dienstag, 24. Februar, eingereicht sein, 21 Tage nachdem die Unternehmen durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zahlungsunfähig wurden. (sta)
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