Weiterhin deutscher Roggen für EU-Binnenmarkt

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Zu Beginn des kommenden Jahres wird weiterhin Roggen aus deutschen Interventionsbeständen für den EU-Binnenmarkt zur Verfügung stehen. Die EU-Kommission hat am Donnerstag im Verwaltungsausschuss Getreide in Brüssel sogar noch zwei Erleichterungen eingeführt, um die Nachfrage zu verbessern. Zum einen muss der Roggen nicht mehr zu Futterzwecken eingesetzt werden. Die Verwendung bleibt offen, es können sich also auch Mühlen um Brotroggen bemühen. Zum anderen wird die Kaution von 30,- auf 10,- EUR/t abgesenkt. Erste Zuschläge strebt die Kommission am 8. Januar 2004 an, dem ersten Verwaltungsausschuss Getreide im neuen Jahr. In der neu eröffneten Ausschreibung stehen ab dem kommenden Jahr 1,1 Mio. t Roggen aus deutschen Interventionsbeständen für die EU-15 zur Verfügung. In der Binnenmarktausschreibung für Gerste aus deutschen Interventionsbeständen sind es noch 23.663 t, zudem 18.367 t Gerste aus französischen Interventionsbeständen und 41.748 t Gerste aus schwedischen Interventionsbeständen. (Mö)
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