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In frühen Lagen sind bereits kleinere Weizenmengen gedroschen. In der Tendenz deuten sich niedrigere Erträge, höhere Proteinwerte und regional schwächere Fallzahlen an, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. In Nord- und Nordostdeutschland ist bis gestern vereinzelt Weizen gedroschen worden. Er ist noch fallzahlstark, weist aber wegen Schmachtkorn niedrige Hektolitergewichte auf. Am Wochenende wird ein verstärkter Erntebeginn erwartet, der dann auch ein aussagekräftigeres Bild zu Erträgen und Qualitäten liefert.

In den früheren Lagen West- und Südwestdeutschlands weisen die Fallzahlen eine große Spanne auf, sind aber weitgehend in Ordnung oder noch "am Limit". Hier zeigen sich höhere Proteinwerte. Enttäuschend sind in den früheren Gebieten bisher die Erträge. Im Süden sind bis Anfang der Woche etwa 20 Prozent der Weizenernte eingebracht worden. Selbst in den frühen Regionen haben die Partien meist Hektolitergewichte von durchschnittlich 78 kg. Die Erträge liegen zwischen 70 und 90 dt/ha. (ED)

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