Weizen leicht unter Druck


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Die weltweite Erntemenge an Weizen erreicht mit 589 Mio. t knapp 2 Mio. t mehr als noch im November vom USDA geschätzt wurde. Der weltweite Verbrauch von Weizen bleibt nach der Prognose des USDA bei etwa 615 Mio. t. Auch der globale Handel ändert sich nur wenig und wird 2006/07 in der Größenordnung von 110 Mio. t liegen. Argentinien wird mit 9,5 Mio. t etwa 1 Mio. t Weizen mehr verschiffen als im Vorjahr, wogegen in den USA die Exporte von Weizen wegen der guten Binnennachfrage 2006/07 auf 24,5 Mio. t zurückgehen werden.

Das USDA hat deswegen die Schätzung für die US-Erzeugerpreise leicht nach unten auf eine Spanne von 150 bis 165 US-$/t gesenkt. Die Börse in Chicago reagierte trotz der niedrigeren US-Exportzahlen mit leicht festeren Weizennotierungen von rund 175 US-$/t für den Liefermonat Dezember 2006. Umgerechnet in Euro entspricht das Preisniveau rund 132 €/t. In der EU dagegen notierten die Kurse für Weizen rückläufig. Die Verkäufe von europäischem Weizen haben wegen des schwachen Kursverlaufes des US-Dollars an Wettbewerbsfähigkeit verloren. (Ps)

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