Weizen reift unterschiedlich im Norden ab

Die Weizenernte in Nord - und Nordostdeutschland kommt allmählich zum Abschluss. Die Qualitäten sind sehr unterschiedlich und unterscheiden sich zwischen den einzelnen Sorten und dem Reifegrad der Bestände sehr. Ein Großteil von gut 80 Prozent der geernteten Weizenpartien weist wegen der niedrigen Fallzahlwerte nur noch Futterqualitäten aus. „Dennoch überraschen auf den guten Böden in Richtung Küste die Fallzahlwerte mancher Partien. Sie liegen trotz der vielen Niederschläge immer noch bei mehr als 300 Sekunden liegen", so ein Mecklenburger Landhändler. Die Proteingehalte sind bei diesen Partien auf einem hohen Niveau.
Beim A-Weizen berichten Erfassungshändler von Werten zwischen 12,5 Prozent und 14,0 Prozent Protein. Die Erträge beim Weizen liegen rund 15 Prozent unter den hohen Vorjahresergebnissen.  Hamburger Händler rechnen in den kommenden Wochen mit einem fortgesetzt freundlichen Markt für Weizen mit guten Qualitäten. Exporteure suchen Brotweizenqualitäten. Die ersten Schiffe sollen bald beladen werden. Auf Grund der  niedrigen Abgabebereitschaft sind Preiskorrekturen beim Weizen derzeit eher unwahrscheinlich. (Ps)
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