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Die Weltweizenproduktion 1999/2000 hat das US-Agrarministerium am Mittwoch um rund 7 Mio. t höher geschätzt. Die Zuwächse werden für die Produktion in Australien, Argentinien, Kanada und Kasachstan erwartet. Mehr Weizen importieren dürfte Brasilien, Indien und Russland. Da jedoch die prognostizierten Einfuhren von Ägypten und China nach unten korrigiert wurden, stiegen die weltweiten aggregierten Importe nur gering. Die Exportaussichten für US-Weizen im laufenden Wirtschaftsjahr hat das USDA gegenüber dem Vormonat zurückgenommen. Die Börse in Chicago reagierte daher heute mit fallenden Weizenpreisen. Bei Soja wurde ebenfalls die Weltproduktion höher beziffert. Exporte aus den USA sollen niedriger sein als noch im Oktober angenommen. Der Preiseinbruch fiel bei diesem Produkt infolge dessen noch deutlicher aus. Chicago markierte für Soja gestern den tiefsten Stand seit drei Monaten. (ts)
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