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Eine große Bandbreite an Erträgen und Qualitäten kennzeichnet die beginnende Weizenernte. In der Tendenz zeigen sich niedrigere Erträge und regional sinkende Fallzahlen, zeigt eine Umfrage der Korrespondenten der Agrarzeitung Ernährungsdienst in der heutigen Ausgabe. Im Norden ist noch wenig geerntet. Die Qualitäten variieren. "Von Fallzahlen zwischen nur 100 und 300 Sekunden ist alles vertreten", heißt es bei einem Mecklenburger Landhändler. Die Erträge scheinen eher unterdurchschnittlich zu sein. Im Rheinland zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Fallzahlen variieren sehr stark bei Werten zwischen 100 und 300 Sekunden. Als geschädigt werden rund 30 Prozent der bisher geernteten Partien eingestuft. Die Erträge fallen im Westen nach ersten Trends rund 10 Prozent unter den langjährigen Schnitt ab. Im Südwesten streut die Qualität sehr stark. Während am Oberrhein die Fallzahlen weitgehend in Ordnung waren, zeichnen sich jetzt auf den höheren Lagen und in Mittelhessen Probleme ab. Ähnliche Beobachtungen gibt es auch in Nordwürttemberg und Bayern: Frühe Gebiete melden oft geringere Erträge. Die Fallzahlen bereiten aber offenbar weniger Sorgen. (ED)
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