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Die Weizenanbaufläche in den USA sinkt im langjährigen Trend. Trotz hohem US-Weizenverbrauch und weltweit steigender Weizennachfrage kehren die Farmer diesem Brotgetreide den Rücken. Steigender Pro-Kopf-Verbrauch im Inland und ein Importbedarf von 3 Mio. t im Schnitt der neunziger Jahres waren bisher keine Gründe für die Farmer, die Anbaubemühungen zu verstärken, wie die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrem heutigen Forum Pflanzenbau einen Bericht aus dem US-Landwirtschaftsministerium (USDA) zitiert. Eine gezielte Weizenzüchtung findet demnach in den USA kaum statt, weil die rechtlichen Bedingungen den Saatgutwechsel nicht fördern. Die Ertragssteigerung bleibt dementsprechend gering. Im Anbau ist der Mais der größte Konkurrent des Weizens, weil er sich besser im Viehfutter einsetzen lässt. (ED)
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