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Die anhaltenden Niederschläge der vergangenen Wochen haben zu zeitlichen Verzögerungen bei der Herbstaussaat geführt. Die Winterrapsfläche dürfte in diesem Herbst deutlich höher ausfallen, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Nach Schätzungen von Marktteilnehmern könnte die Ausdehnung je nach Region zwischen 7 und 10 Prozent liegen. Der Trend zu Hybriden hat sich noch einmal deutlich fortgesetzt. Die Aussaat des Winterweizens hat sich durch die Regenfälle zum Teil erheblich verzögert. Übereinstimmend wird ein neuer Trend zu B-Sorten festgestellt. Die bestellte Wintergerstenfläche soll sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert haben.
Hinsichtlich des Saatgetreidemarktes rechnen Händler und Züchter wie bei Wintergerste mit Überhängen an Winterweizensaatgut. Bei der Triticale engen vor allem Auswuchsschäden das Saatgutangebot ein. Dennoch dürfte die Gesamtmenge die Nachfrage decken, obwohl von einer Flächenerweiterung ausgegangen wird. Auch das Angebot an Populationsroggensaatgut ist durch Auswuchs- und Keimfähigkeitsprobleme eingeengt. (gg)
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