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Das USDA geht in seiner heutigen Ernteschätzung von einer Reduzierung der weltweiten Weizen-Endbestände um 1,2 Mio. t für die Saison 2007/2008 aus, obwohl die Weltweizenernte um 600.000 t nach oben korrigiert wurde. Damit werden die Bestände voraussichtlich auf 109,7 Mio. t sinken, nachdem sie im vergangenen Jahr zum Saisonende weltweit noch bei fast 126 Mio. t gelegen hatten. Die niedrigeren Zahlen gegenüber dem Vormonat sind im wesentlichen auf die niedrigere Endbestandsschätzung für Weizen in Kanada zurückzuführen, denn die kanadischen Bestände wurden um rund 1 Mio. t auf knapp 4,1 Mio. t zurückgenommen. Für die USA geht das amerikanische Landwirtschaftsministerium von einer Reduzierung der Bestände um rund 500.000 t auf 7,4 Mio. t (Vorjahr 12,4 Mio. t) aus. Damit liegen die US-Endbestände auf dem niedrigsten Niveau seit 1947/48.

Bei der spannenden und zuletzt kontrovers diskutierten Frage, wie sich die US-Anbauflächen für Weizen entwickelt haben, ließ das amerikanische Landwirtschaftsministerium seine Zahlen über die Aussaatflächen für Weizen mit einem Plus von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Auch in der Maisbilanz brachten die USDA-Zahlen keine Überraschung, denn die Bestände in den USA werden für die Saison 2007/2008 mit 36,5 Mio. t unverändert wie im Vormonat eingestuft. Für Sojabohnen gegen die amerikanischen Behörden gegenüber dem Vormonat von einer Verringerung der Endbestände in den USA von 400.000 t auf knapp 4,4 Mio. t zum Ende der Saison aus. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Endbestände in den USA um 12,2 Mio. t reduziert. (St)

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