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Die diesjährige Weichweizenernte in Frankreich bleibt hinter den Erwartungen zurück. Das Landwirtschaftsministerium in Paris schätzt die Produktionsmenge jetzt auf 35,63 Mio. t, die damit knapp über dem Vorjahresniveau von 35,46 Mio. t liegt, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Die Anbaufläche wurde zwar mit 4,91 Mio. ha deutlich ausgedehnt, aber die Hektarertrgäge werden in diesem Jahr mit durchschnittlich 72,5 dt deutlich unter denen des Vorjahres mit 74,2 dt/ha liegen. Die Qualitäten fallen sehr heterogen aus. Wie die französischen Getreidegenossenschaften mitteilen, kommen ersten Schätzungen zufolge rund 30 Prozent der Weichweizenernte mit Fallzahlen von weniger als 150 sec. nicht für die Intervention in Frage. Weitere 30 Prozent weisen Fallzahlen von 150 bis 220 sec. auf, während die restlichen 40 Prozent mit Fallzahlen von 220 sec. und mehr ohne weiteres interventionsfähig wären. (JF)
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