Weizengeschäfte flauen ab


Zum Saisonende hin wird auf dem Weltmarkt weniger Weizen verkauft. In ihrem Rückblick berichtete die EU-Kommission nur noch von kleineren Geschäften. Israel habe 45.000 t Futterweizen in der Schwarzmeerregion zu 260 bis 265 $/t cf gekauft, teilte die Kommission am Donnerstag im Verwaltungsausschuss mit. Die Philippinen sollen 217.000 t Futterweizen in Australien zu 270 $/t cf beziehen. Weiterhin berichtete die Kommission, Tunesien habe 75.000 Mahlweizen für 275,90 bis 279,80 $/t cf gezahlt zur Lieferung im Juli und Jordanien für 50.000 t Mahlweizen 287,50 $/t cf zur Lieferung im September. In der EU wurden zwischen dem 16. und dem 22. Mai Ausfuhrlizenzen für 84.000 t Weizen nachgefragt, davon 36.000 t in Frankreich und 33.000 in Deutschland. Die Kommission kündigte im Ausschuss an, sie wolle den Nullzollsatz für die Einfuhr von Weizen einfacher und mittlerer Qualität im Rahmen von Kontingenten über den 30. Juni hinaus verlängern. Im kommenden Ausschuss am 7. Juni will sie dafür einen Vorschlag vorlegen. (Mö)  
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