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Am Markt für lose und pelletierte Weizenkleie ist vorerst nicht mit Entspannung zu rechnen. Die meisten Mühlen sind bis Ende des Jahres ausverkauft, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Seit Anfang August haben die Preise für Weizenkleie um bis zu 2 DM/dt angezogen, was die meisten Marktteilnehmer überraschte. Auf Grund der großen Futterweizenernte hatten Händler mit einem höheren Einsatz von Getreide im Mischfutter gerechnet. Beschaffbare und preislich interessante Alternativen zu Kleie fehlen, so ist die Nachfrage der Mischfutterindustrie stetig. Besonders knapp ist das Angebot an pelletierter Ware, was zu höheren Aufgeldern als sonst üblich führt. Zudem werden die Preise auch durch die Nachfrage im benachbarten EU-Ausland gestützt. (St)
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