Weizenmärkte wirken freundlich


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Die Weizenmärkte tendieren nach oben. Weizen, der zurzeit an den Märkten angeboten wird, wird von der Mühlen- und Mischfutterindustrie sofort aufgenommen. "Dies ist ein Beleg dafür, dass die Versorgungslage dort schlecht ist", meinte ein Hamburger Händler gegenüber der Agrarzeitung Ernährungsdienst. Mit Blick auf die internationalen Märkte gehen Hamburger Händler davon aus, dass deutscher Weizen qualitativ in diesem Jahr wohl deutlich besser ist als Ware aus Frankreich, Dänemark oder der Schwarzmeerregion. Entsprechend hoch sind die Preisaufschläge. Während der französische Weizen in den dortigen Großhäfen mit 165 US-$/t fob angeboten wird, werden für deutschen B-Brotweizen 175 US-$/t fob Rostock/Hamburg verlangt. Futterweizen aus der Ukraine und Russland wird derzeit mit 150 US-$/t fob angeboten. Deshalb sieht sich der Exporthandel bei der Vermarktung der diesjährigen Weizenqualitäten gut aufgestellt. Die feste optimistische Stimmung an den Märkten bleibt daher bestehen. (Ps)
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