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Der Welt droht eine dramatische Wasserknappheit. Nach den Aussagen von Anton Kohler vom schweizerischen Sekretariat der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) des Bundesamtes für Landwirtschaft sind heute bereits 1,5 Milliarden Menschen in vernachlässigten ländlichen Regionen davon betroffen. Es werde prognostiziert, dass im Jahr 2025 4 Milliarden Menschen, das werde dann der Hälfte der Weltbevölkerung entsprechen, unter starkem Wassermangel leiden werden, sagte Kohler kürzlich auf der Diskussionsrunde "Internationale Allianz gegen Hunger", die vom österreichischen Landwirtschaftsministerium und dem Ökosozialen Forum Österreich veranstaltet wurde.

Innovative Lösungswege ortet der FAO-Mitarbeiter in einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Entwicklungspolitik, die der Landwirtschaft und ländlichen Entwicklung einen zentralen Stellenwert beimisst und der Bekämpfung von Armut und Hunger und damit dem Recht auf Wasser und Nahrung hohe Priorität gewährt, unter Einhaltung politischer Rahmenbedingungen. Auch müsse die Politik das Recht auf Süßwasser als fundamentales Menschenrecht anerkennen. (AIZ)

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