Weltbank gegen Exportbeschränkungen


Die Weltbank hat die Exportländer für Getreide aufgefordert, sich nicht dem Exportstopp Russlands anzuschließen. Aktuell beobachtet die Organisation keine Versorgungsengpässe. Sie fürchtet jedoch, dass weitere Exportbeschränkungen Engpässe auslösen könnten, hat eine Sprecherin der Weltbank Anfang der Woche betont. Bislang hat Russland einen Exportstopp für Getreide verhängt und Kasachstan sowie Weißrussland aufgefordert, dies ebenfalls zu tun. In der Ukraine hält die Diskussion um Beschränkungen an.

Die Weltbank hatte vor kurzem eine Studie veröffentlicht, in der sie Ursachen des starken Anstiegs der Agrarpreise zwischen 2006 und 2008 analysiert. Darin ist als einer der Preistreiber die politische Beschränkung der Getreideexportländer ausgemacht worden. Im Wirtschaftsjahr 2007/08 hatten die Regierungen in Russland, Kasachstan, der Ukraine und Argentinien den Export von Getreide behindert. (db)
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