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Die Sicherung der Welternährung soll nach dem Willen von Agrarministerin Ilse Aigner zentrales Thema der G-8-Wirtschaftsnationen werden. "Das Thema Welternährung muss künftig den gleichen hohen Stellenwert auf der Agenda der G-8-Staats- und Regierungschefs haben wie der Klimaschutz, die weltweite Finanzkrise, der Umweltschutz und die Energieversorgung", sagte Aigner heute anlässlich der Abschlusskonferenz der ersten G-8-Agrarministerkonferenz in Italien. In ihrer Abschlusserklärung einigten sich die Minister auf die These, dass nur eine nachhaltige Landwirtschaft und die Konzentration auf Kleinbauern das Recht auf Nahrung verwirklichen können. Des weiteren vereinbarten sie, das 2009 neu geschaffene Forum der G-8-Agrarminister fortsetzen zu wollen. "Die Landwirte der Welt müssen mehr und nachhaltig produzieren, damit wir zukünftig globale Krisen verhindern können”, forderte die deutsche Agrarministerin. Die Ergebnisse der G-8-Agrarministerkonferenz werden auf dem Treffen der G-8-Staats- und Regierungschefs im Juli 2009 in La Maddalena, auf Sardinien diskutiert werden. Zu den G-8 Staaten gehören neben Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, USA, Kanada, Russland und Japan. An dem Treffen nahmen außerdem die Agrarminister von Brasilien, Mexiko, Indien, Südafrika, China, Ägypten, Argentinien und Australien sowie internationale Organisationen teil. (sta)
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