Seit Wochenbeginn zählt die Erde 7 Milliarden Bewohner. Die Herausforderungen an die Landwirtschaft steigen. Vor 24 Jahren begingen die Vereinten Nationen den „5 Billion Day" und vor zwölf Jahren den „6 Billion Day". Am gestrigen Montag wurde mit dem „7 Billion Day" symbolisch darauf hingewiesen, dass die Erde mittlerweile von 7 Milliarden Menschen bevölkert wird, so das Agrarische Informationszentrum (AIZ) in Wien. Laut aktueller Prognose der UNO werde in 13 Jahren die Zahl der Erdenbürger auf 8 Milliarden steigen und bis 2050 auf mehr als 9 Milliarden. Wissenschafter würden heute einmal mehr die Frage stellen, wie viele Menschen die Erde verträgt und ob sie ausreichend ernährt werden können. In Österreich befasst laut AIZ sich eine Forschungsgruppe im Rahmen des „Austrian Climate Research Programme" mit dem Thema „Nahrungsmittel-Versorgungssicherheit unter dem Einfluss des Klimawandels".

„Nach Jahrzehnten der weltweiten rasanten ökonomischen und sozialen Entwicklung durchleben wir eine globale Krise, die auf weiten Teilen der Erde droht, die erreichten Fortschritte rückgängig zu machen", stellt die Forschungsgruppe zum gestrigen „7 Billion Day" fest. Deshalb müssten die Herausforderungen dieser und der zukünftigen Generationen ehrlich ausgesprochen und im Auge behalten werden. "Die richtigen politischen Entscheidungen müssen bereits jetzt im Hinblick auf die Auswirkungen des Klimawandels, des Mangels an Ressourcen wie Energie, Rohstoffe, Wasser und produktives Land, getroffen werden", so die Forscher. (az)
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