Weltweite Fleischnachfrage nimmt zu


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Die Bauernfamilien spüren wieder, dass sie gebraucht und geschätzt würden. Doch dem gestiegenen Optimismus hinken Unternehmensergebnisse und Einkommensentwicklung hinterher, sagte der Präsident des Deutschen und Bayerischen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, beim Neujahrspressegespräch heute in München. Mit der positiven Stimmung an den Märkten setzten die Landwirte auf neue Absatzchancen ihrer Produkte. Dort, wo der Lebensstandard und die Kaufkraft steigen, ob in den EU-Beitrittsländern oder in Asien, würden zunehmend veredelte Produkte nachgefragt. Sonnleitner prognostiziert deshalb bis 2030 einen Anstieg des weltweiten Fleischverbrauchs von etwa 70 Prozent. Auch die Osterweiterung habe neue Absatzmärkte gebracht. Neue Exportchancen sieht der Bauernpräsident auch mit dem inzwischen erfolgten EU-Beitritt von Rumänien und Bulgarien. (HH)
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