Antibiotika

Wenig Fleisch in Niedersachsen

Wie das niedersächsischen Landwirtschaftsministerium mitteilt, sind nach derzeitigem Kenntnisstand nur drei Chargen zwischen drei und sechs Kilogramm sowie eine im Umfang von 79 kg Kalbfleisch nach Niedersachsen geliefert worden. Das Fleisch ist mit Futtermitteln eines niederländischen Herstellers erzeugt worden, der im Verdacht steht, Waren mit dem Antibiotikum Furazolidon ausgeliefert zu haben. Die Veterinärämter in den betreffenden Landkreisen Göttingen, Harburg und Lüneburg sowie Stade seien angewiesen worden, den Verbleib der Ware zu kontrollieren. Möglicherweise noch vorhandenes Fleisch solle sichergestellt werden.
 
Wie das Ministerium heute am späten Nachmittag ergänzend mitteilt, ist in den betreffenden Landkreisen kein mit Furazolidon belastetes Fleisch entdeckt worden. Weitere Ergebnisse von Futtermitteluntersuchungen können im Verlauf der nächsten Woche erwartet werden.(jst)
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