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Fleisch, Milch und Eier sind in Deutschland kaum mit Rückständen von Tierarzneimitteln und Schadstoffen belastet. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Bonn, laut Veröffentlichung der Ergebnisse des nationalen Rückstandskontrollplans 2005. Danach wies im Jahr 2005 lediglich jede 500. Probe tierischer Herkunft Rückstandsgehalte oberhalb der gesetzlichen Normen auf. Bei den Untersuchungen wurden sowohl unverarbeitete tierische Lebensmittel wie auch Proben lebender Tiere analysiert, teilt das BVL weiter mit. Im Jahr 2005 hätten die Bundesländer die Zahl der Untersuchungen im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent erhöht. Es seien insgesamt 407.360 Proben von Tieren oder tierischen Erzeugnissen genommen worden. Außerdem seien mehr als 250.000 Tiere mittels Schnelltests auf antibakteriell wirksame Stoffe überprüft worden. (ED)
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