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Weizen könnte in Brasilien ein knappes Gut werden. Die diesjährige Erntemenge wird nur auf 2,56 Mio. t geschätzt, 45 Prozent weniger als 2005. Nach Informationen des Statistikamtes ist dieser Produktionsrückgang nur zum Teil auf die Flächeneinschränkung um gut 25 Prozent zurückzuführen, auch Trockenheit und Frost hat den Beständen zugesetzt, insbesondere in den südlichen Bundesstaaten Parana und Rio Grande do Sul. Dort steht 85 Prozent der Weinzenernte, berichtet Agra Europe London weiter. Die Weizenverarbeiter befürchten für das kommende Jahr bereits Preiserhöhungen für alle Produkte auf Weizenbasis wie Brot, Nudeln und Kekse, da die Weizenmehlpreise um 25 Prozent steigen könnten. (AW)
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