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Winterweizen hat in den USA in diesem Wirtschaftsjahr 2000/01 die niedrigste Anbaufläche seit 1971. Die Feststellung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA), dass nur 16,72 Mio. ha mit Weizen bestellt sind, lag noch unter den Erwartungen der Analysten und stützt die Preise. Analysten hatten im Mittel eine Winterweizenfläche in den USA von 17,06 Mio. ha vorausgesagt. Die Januar-Schätzungen des USDA aber liegen jetzt noch niedriger und damit rund 5 Prozent unter der Vorjahresfläche von 17,54 Mio. ha. Hard-Red-Winter-Weizen dürfte auf 11,70 Mio. ha wachsen; die Fläche wurde allerdings um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingeschränkt. Trockenheit habe die Aussaat in einigen Staaten behindert. In dem wichtigen Staat Kansas wurde zwar etwas mehr als im Vorjahr ausgesät, aber heftige Niederschläge setzten dem Weizen zu, so das Ministerium. Das USDA geht jetzt davon aus, dass mit 11,98 (Vorjahr: 13,23) Mio. t auch weniger Hard-Red-Winter exportiert und Bestände abgebaut werden. Die Anbaufläche für Soft-Red-Winter-Weizen ist voraussichtlich um 6 Prozent eingeschränkt worden. In den Export dürften 5,17 Mio. t gehen. Für White-Wheat wurde der Anbau allerdings ausgedehnt, so dass diese höhere Qualität in stärkerem Umfang exportiert werden dürfte, mit in diesem Jahr 5,44 Mio. t. Insgesamt werden im Wirtschaftsjahr 2000/01 voraussichtlich 30,62 Mio. t Weizen aus den USA exportiert, 1 Mio. t mehr als im Vorjahr. Damit ließ das USDA seine Schätzung vom Dezember 2000 unverändert. Laut Januar-Schätzung dürften die Endbestände in den USA von 25,85 in 1999/2000 auf 22,16 Mio. t in 2000/2001 schrumpfen. Im Dezember war noch von 23,47 Mio. t ausgegangen worden. (UB)
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