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Die Zahl der land- und forstwirtschaftlichen Unternehmen in Österreich ist seit 1999 um 12,5 Prozent von 217.500 auf 190.400 Betriebe gesunken. Wie aus der aktuellen Agrarstrukturerhebung für das Jahr 2003 hervorgeht, stieg gleichzeitig die durchschnittliche Betriebsgröße von 34,9 ha auf 39,0 ha an. 42,3 Prozent der Betriebe wurden im Haupterwerb und 53,7 Prozent im Nebenerwerb geführt. 7.700 Betriebe (4 Prozent) waren Personengemeinschaften oder befanden sich in der Hand juristischer Personen.

Gründe für den Rückgang der Anzahl der Unternehmen sind unter anderem die Betriebsaufgabe von kleinen im Nebenerwerb geführten Einheiten, wie auch die Zusammenlegung früher getrennt geführter Teilbetriebe zu einem Hauptbetrieb. Während die Anzahl der Haupterwerbsbetriebe im Vergleich zu 1999 in etwa konstant blieb (plus 0,4 Prozent), verringerte sich jene der Nebenerwerbslandwirte um 27.300 (minus 21,1 Prozent).

Die österreichische Landwirtschaft ist nach wie vor kleinstrukturiert. 60,7 Prozent der Landwirte bewirtschafteten weniger als 20 ha Gesamtfläche; im Jahr 1999 waren es noch 64,5 Prozent. Bei 7.400 Betrieben (3,9 Prozent) konnte eine Fläche von mehr als 100 ha ermittelt werden. Der Trend zu größeren Betriebseinheiten setzt sich jedoch weiter fort. In den Kategorien unter 50 ha war eine Abnahme der Betriebe festzustellen. Betriebszunahmen gab es nur in den Kategorien zwischen 50 und 200 ha, wobei der stärkste Zuwachs mit 1.800 Betrieben (+13,6 Prozent) in der Größengruppe zwischen 50 und 100 ha zu verzeichnen war. (AIZ)

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