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Die Intervention von Gerste hat in diesem Jahr deutlich an Bedeutung verloren. Auch in den frachtfernen Gebieten Sachsens und Thüringens wurde weniger interveniert, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. In Sachsen sind beispielsweise 1999/00 bis Anfang Februar noch rund 243 000 t zur Intervention angedient worden. Im Vergleichszeitraum bis zum 5. Februar 2001 sind es etwa 193 000 t. Das sind bei einer Erntemenge von 650 000 t (Vj. 624 000 t) zur Saison 2000 knapp 30 Prozent der Ernte, im Vergleich zu 39 Prozent im Vorjahr. In Thüringen zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Während hier von der gesamten Gerstenernte des Jahres 1999 (475 000 t) 37 Prozent in die BLE-Läger floss, so waren es 2000 nur noch 29 Prozent. (bbm)
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