Weniger Betrug bei Agrarsubventionen

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1999 gab es weniger Betrug mit Agrarsubventionen als im Vorjahr. Dies geht aus einem Bericht der europäischen Behörde zur Betrugsbekämpfung (OLAF) hervor, der vergangene Woche in Brüssel vorgestellt wurde. Betrug habe es in der EU-15 in Höhe von 232 Mio. Euro gegeben, das sind 0,59 Prozent des Agrarhaushaltes (EAGFL-Garantie). OLAF begründete den Rückgang gegenüber dem Vorjahr mit Reformen der Marktordnungen für Wein und Flachs, bei denen die Kontrollen verbessert und damit der Betrug erschwert wurde. Zudem seien Exporterstattungen betrugsanfälliger als Direktzahlungen, weshalb man mit der Agenda 2000 in die richtige Richtung gegangen sei. (Mö)
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