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Der Anbau von Sommergerste dürfte in der EU erneut um insgesamt mehr als 2 Prozent zurückgehen, wobei es regional Unterschiede gibt. So werden vor allem Österreich (-14 Prozent), Dänemark (-11 Prozent) und Deutschland (- 5 Prozent) weniger Sommergerste anbauen, prognostiziert das Handels- und Maklerunternehmen für Braugerste und Braumalz Jochen Mautner GmbH, Düsseldorf, in ihrem jüngsten Bericht. Innerhalb Deutschlands schränken Bayern, Niedersachsen und Thüringen den Anbau am stärksten ein. Einen deutlichen Zuwachs innerhalb der EU-Länder gibt es mit einem Plus von 19 Prozent in der Slowakei. Dieser Flächenanstieg sei insbesondere durch die große Nachfrage für Braugerste aus den Nachbarländern Polen und Tschechien im vergangenen Jahr zurückzuführen. Mit Blick auf die Sortenwahl gehen Scarlett und Barke weiter zurück. Neue Sorten sind Belana, Marthe, Power, Beatrix, Henley, Quench und Bojos. (ED)
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