1

Der Sommergerstenanbau in Rheinland-Pfalz wurde in diesem Jahr um etwa 7 Prozent auf 66.000 ha eingeschränkt. Branchenteilnehmer werten diese Entwicklung als Zeichen für einen weiter abnehmenden Anbau in den kommenden Jahren, auch wenn es eine relativ hohe Nachbaurate gibt. In Baden-Württemberg werden ebenso wie in Rheinland-Pfalz für diese Ernte trotz der Trockenheit über eine gewisse Zeit durchschnittliche Erträge von 45 bis 50 dt/ha erwartet. In Rheinland-Pfalz wird allerdings auf Grund des geringeren Anbaus mit einem um 15 bis 20 Prozent kleineren Ernteaufkommen als im Vorjahr gerechnet. Dieses geringere Angebot stößt auch auf eine geringere Malznachfrage. Dies war auf den jeweiligen Braugerstenrundfahrten in den beiden Bundesländern in dieser Woche zu erfahren, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. (dg)
stats