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Der dänische Fleischriese Danish Crown sieht sich nach einem turbulenten Geschäftsjahr 2007/08 gestärkt. Die Genossenschaft Danish Crown mit Sitz im dänischen Randers hat ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um über 1,5 Mrd. DKK auf knapp 47 Mrd. DKK (etwa 6,3 Mrd. €) gesteigert. Dazu beigetragen haben auch Zukäufe im Ausland, berichtet LZ-Net. Der Nettogewinn ging allerdings um 300 Mio. DKK auf knapp 1 Mrd. DKK (etwa 134,2 Mio. €) zurück. Ebenfalls rückläufig ist die Zahl der Mitglieder. Sie sank von 13.465 auf 12.152. Diese lieferten wieder etwa 1,6 Mrd. kg an. Im vergangenen Geschäftsjahr standen vor allem Kostensenkungen im Vordergrund, erklärt Kjeld Johannesen, CEO von Danish Crown. 1.600 Mitarbeiter mussten entlassen werden.

Optimistischer blickt Johannesen in das neue Wirtschaftsjahr 2008/09 sowohl für den Veredelungs- als auch für den Frischfleischsektor: "Die Märkte bewegen sich wieder zu unseren Gunsten." So plant auch die Rindfleischdivision des Unternehmens einen Ausbau der Zerlegekapazitäten an ihrem deutschen Standort in Husum von 400 t auf 600 t. Derzeit werden dort jährlich 100.000 Rinder geschlachtet. Danish Crown liegt damit auf Rang Neun der größten Betriebe in Deutschland. Vor allem der Export nach Russland laufe gut. (ED)

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