Branchendaten

Weniger Mühlen in Deutschland

Im Wirtschaftsjahr 2015/16 sind bundesweit insgesamt 211 meldepflichtige Mühlen registriert worden. Nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn sind das zwei Unternehmen weniger als ein Jahr zuvor. Dabei stellt die BLE in ihren neuesten Branchendaten in den Regionen unterschiedliche Trends heraus. So wird für Rheinland-Pfalz und das Saarland jeweils eine meldepflichtige Mühle mehr im Vergleich zu 2014/15 ausgewiesen. Jeweils ein Betrieb ist andererseits in Niedersachsen/Bremen und in Bayern ausgeschieden; in Baden-Württemberg sind es zwei Mühlen weniger als ein Jahr zuvor. Die durchschnittliche Jahresvermahlung je Betrieb hierzulande gibt die BLE aktuell mit 41.722 (Vorjahr: 40.835) t an.

Verarbeitet worden sind von den Mühlen im aktuellen Beobachtungszeitraum insgesamt etwa 8,4 Mio. t Brotgetreide. Die Gesamtmenge teilt sich auf in 7,6 Mio. t Weichweizen und 0,8 Mio. t Roggen. Dies entspricht einem Mengenplus gegenüber dem Vorjahr bei Weichweizen von etwa 121.000 t; bei Roggen ergibt sich ein Anstieg um etwa 6.000 t. Die Gesamtvermahlung - einschließlich Hartweizen - nahm laut BLE im Jahresvergleich um gut 105.000 t auf 8,8 Mio. t zu. In den bundesweit sieben Hartweizenmühlen (Vorjahr: zehn) kamen 2015/16 etwa 378.000 t Durum zum Einsatz (minus 6 Prozent).

Mehr zum Thema lesen Sie in der Ausgabe der agrarzeitung (az) am kommenden Freitag. (Sz)
stats