Weniger Nachbaugebühren zum Erntejahr 1999 erwirtschaftet

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Zum Erntejahr 1999 sind vorläufigen Berechnungen zufolge weniger Nachbaugebühren innerhalb des Kooperationsabkommens Landwirtschaft und Pflanzenzüchtung in Deutschland erwirtschaftet worden. Ein Jahr zuvor waren es nach Angaben von Dr. Ferdinand Schmitz, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter (BDP), Bonn, etwa 15,2 Mio. DM, davon 12 Mio. DM für Getreide, 2,4 Mio. DM für Kartoffeln und 0,8 Mio. DM für Leguminosen. Die rückläufigen Einnahmen sind auf den vermehrten Einsatz von zertifiziertem Saat- und Pflanzgut im Herbst 1998 und Frühjahr 1999 zurückzuführen, sagte Schmitz heute vor Journalisten in Frankfurt a.M. Bei Getreide ist der Saatgutwechsel, das heißt der Zukauf von zertifiziertem Saatgut an der gesamten Anbaufläche, seinen Angaben zufolge von 48 Prozent (1996/97) auf 59 Prozent (1998/99) gestiegen. Für die laufende Saison rechnet Schmitz auf Grund der günstigen Witterungsverhältnisse des vergangenen Herbstes mit einem leicht rückläufigen Saatgutwechsel. (Sz)
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