Weniger Proben untersucht

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Die amtliche Futtermittelüberwachung ermittelt eine Beanstandungsquote von 15,4 Prozent für das Kontrolljahr 2004. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Verringerung um 2,1 Prozentpunkte. Innerhalb des risikoorientierten Kontrollprogramms wurden 2004 von den Überwachungsbehörden 22.416 Futtermittelproben gezogen, wie aus einer Veröffentlichung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMVEL) hervorgeht. Die Futtermittel wurden bei 12.812 Herstellern, Händlern, Tierhaltern, Einfuhrstellen und anderen Einrichtungen überprüft. Die Zahl der Proben wurde gegenüber 2003 um 2.314 (9,4 Prozent) auf 22.416 verringert. Dies ist im Wesentlichen auf den gewollten Rückgang der Einzelbestimmungen auf Inhaltsstoffe (30 Prozent) sowie den Rückgang der Untersuchungen im Zusammenhang mit Zusatzstoffen (35 Prozent) zurückzuführen. Die Gesamtzahl der Vorgabe aus dem Nationalen Kontrollprogramm von 28.154 wurde für das Jahr 2004 mit 46.420 Einzelbestimmungen erneut weit überschritten. (BS)
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