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Weiter im Trend rückläufig sind in der Uckermark (Mecklenburg-Vorpommern) die Rinderbestände. Sie verringerten sich von 64.600 Tieren 1998 auf jetzt 58.000 Tiere. Allein in den ersten Monaten des laufenden Jahres habe sich schon ein Minus von 5 Prozent ergeben, sagte Kathrin Holzhey vom Landwirtschaftsamt Prenzlau gegenüber dem Nordkurier. Mit dem Vergleich, dass ein Kalb heute fast genausoviel koste wie ein Ferkel, charakterisierte sie "den völlig aus den Fugen" geratenen Rindfleischmarkt. Bullenmäster und auch Mutterkuhhalter erlitten Einkommensverluste bis zu 50 Prozent. Diese Verluste ließen sich auch durch die neu eingeführte Schlachtprämie für Rinder nicht ausgleichen. Gut entwickelt haben sich laut Holzhey in der Uckermark die Milchleistungen pro Kuh. Sie stiegen auf 7.290 kg. Parallel dazu habe sich der Milchauszahlungspreis gut entwickelt und sei im Moment relativ stabil. (Bm)
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