Weniger Rindfleisch interveniert

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Da sich der Rindfleischmarkt von seiner Nachfragelücke wieder erholt, wird auch weniger in die Intervention übernommen. Im Verwaltungsausschuss Rindfleisch akzeptierte die EU-Kommission am vergangenen Freitag in Brüssel knapp 6.000 t. In den vergangenen Wochen waren es jeweils deutlich über 10.000 t. Von den knapp 6.000 t kamen 2.500 t aus Deutschland und 2.100 t aus Frankreich. Insgesamt summieren sich die Interventionsbestände der EU-15 auf rund 210.000 t. Von der theoretisch möglichen Obergrenze bei der Rindfleischintervention über 350.000 t ist man also noch weit entfernt. Schließlich hat die EU-Kommission im Verwaltungsausschuss Rindfleisch im Rahmen des Herauskaufprogramms der EU 650 t aus Deutschland, 121 t aus Österreich und 48 t aus den Niederlanden zugeschlagen. (Mö)
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