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Die Zahl der Unfälle in der deutschen Land- und Forstwirtschaft ist in den vergangenen Jahren stark zurück gegangen, teilt der Rheinische Landwirtschaftsverband (RLV), Bonn, mit. Während von den landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften 1991 noch rund 204.000 Unfälle registriert wurden, waren es 1998 mit insgesamt etwa 142.000 Meldungen bereits fast ein Drittel weniger. Diese positive Entwicklung ist nach Einschätzung des RLV in Bonn auch als Erfolg der wirksamen Unfallverhütungstätigkeit der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften zu werten. Allerdings gelte die Land- und Forstwirtschaft im Vergleich zu übrigen Wirtschaften nach wie vor als besonders unfallträchtig, betont der Verband. Auf 10.000 Vollarbeiter seien 1998 in der landwirtschaftlichen Unfallversicherung 31 Unfälle mit Rentenanspruch entfallen. Der Vergleichswert für alle gewerblichen Unfallversicherungen liege dagegen bei lediglich acht Unfällen. (ED)
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