Schweine- und Geflügelhalter

Weniger Unternehmen expandieren

Rund 10 Prozent der deutschen Schweine- und Geflügelhalter wollen ihr Geschäft ausbauen. Dies sind wesentlich weniger Betriebe als noch im Jahr 2014, als sich 18 Prozent vergrößern wollten. Die meisten Expansionspläne gibt es bei den Lehennen-Haltern. Dort sind aber auch die häufigsten Betriebsaufgaben zu verzeichnen.

Diese Ergebnisse gingen aus dem Schweine- und GeflügelScanner hervor, den das Agrarmarketing- und Marktforschungsbüro AgriDirect Deutschland 2016 durchgeführt hat. Während dieser telefonischen Befragung wurden mehr als 9.000 Schweine- und Geflügelbetriebe mit mehr als 500 Mastschweinen, 100 Muttersauen, 10.000 Legehennen und/oder 15.000 Masthähnchen zu ihren Betriebsaktivitäten und Investitionsplänen befragt.

Rund 3 Prozent der Unternehmen hätten ihren Betrieb geschlossen. Hier habe sich im Vergleich zu der vorangegangenen Befragung kaum etwas geändert, hieß es weiter.
 

Nachfolge gut geregelt

Von allen befragten deutschen Schweine- und Geflügelhaltern sagen 63 Prozent, dass bereits ein Nachfolger im Betrieb mitarbeitet. Knapp 70 Prozent der Betriebe mit Legehennen rechnen mit einem Nachfolger, bei 17 Prozent arbeiten die Nachfolger bereits mit. Bei den Mastschweinehaltern stehen bei knapp 64 Prozent der Betriebe die Nachfolger in den Startlöchern. (sp)
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