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Die Vermehrungsflächen für Getreide (ohne Mais) sind in Deutschland zur Ernte 2001 um 4,2 Prozent auf unter 155.000 ha zurückgegangen. Besonders deutlich war das Minus bei Weizen, Gerste und Roggen, wogegen Triticale und Hafer in größerem Umfang als im Vorjahr vermehrt wird. Das zeigt eine Übersicht der angemeldeten Vermehrungsflächen, die von der Landwirtschaftskammer Hannover zusammengestellt und in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst veröffentlicht ist. Die Einschränkung der Getreidevermehrung war in Ostdeutschland mit einem Minus von 4,9 Prozent größer als im Westen mit einem Rückgang um 3,6 Prozent. Damit befinden sich derzeit rund 45 Prozent der deutschen Getreidevermehrung in den neuen und 55 Prozent in den alten Bundesländern. (ED)
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