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Das französische Getreideamt Onigc summiert diese Woche in seinem ersten Erntebericht für 2006 die Weichweizenernte auf etwas mehr als 34 Mio. t. Das sind knapp 1 Mio t. weniger als 2005 und mehr als 1 Mio. t weniger als die Onigc in ihrer vorigen Ernteschätzung Mitte Juli (35,3 Mio. t) veranschlagt hatte. In den meisten Regionen, außer im Norden und im Nord-Osten, ist die Ernte bereits abgeschlossen. Landesweit sind etwa 80 Prozent des Weizens eingefahren. Durchschnittlich wurden in Frankreich 70 dt/ha Weichweizen geerntet, 1,5 dt/ha weniger im Vergleich zu 2005. Die Qualität des Weizens beurteilt die Onigc als zufriedenstellend. Die trockenen Erntebedingungen hätten gesundes Korn mit einem optimalen Feuchtegehalt gebracht. Der Proteingehalt liegt zwischen 11,5 und 12 Prozent.

Die Wintergerstenernte in Frankreich ist abgeschlossen und beträgt 7,3 Mio. t. Die Erträge variieren regional zwischen 55 und 80 dt/ha. Erste Ergebnisse der noch anhaltenden Sommergerstenernte zeigen vergleichbare Erträge wie 2005. Da die Anbaufläche jedoch reduziert wurde, wird mit 2,9 Mio. t 10 Prozent weniger Sommergerste erwartet. Mit Proteingehalten zwischen 10 und 11,5 Prozent erfülle die Qualität von Winter- wie Sommergerste die Anforderungen der Mälzer, so die Onigc weiter. An Hartweizen wurden bisher im Mittel 45 bis 46 dt/ha gedroschen. Insgesamt wird mit 2 Mio. t Hartweizen ein ähnliches Niveau wie 2005 erwartet. (sta)

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