Geflügelgrippe

Weniger gefährliche Variante

Die Laboruntersuchungen hätten gezeigt, dass es sich bei dem Erreger um die weniger gefährliche Variante des Influenza-Erregers vom Subtyp H5N2 handle, teilte das Landratsamt mit. Die Tötung der rund 13.000 Tiere des betroffenen Hofes wurde aber nicht gestoppt - weil auch bei dieser Form der Geflügelgrippe die Gefahr bestehe, dass sich der Erreger zu einer für Vögel hoch ansteckenden Variante entwickle.

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus forderte angesichts des Falles in Bayern die Geflügelhalter dazu auf, zu keiner Zeit Lücken bei der Vorsorge gegenüber Tierseuchen zuzulassen. „Der Schluss, sich stets in Sicherheit zu wiegen, wäre trügerisch“, mahnte der Minister. In Mecklenburg-Vorpommern war es zum Jahreswechsel 2014/15 zu Ausbrüchen der Vogelgrippe in zwei kleinen Privathaltungen und im Zoo Rostock gekommen. (mrs)
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